Elastomere sind elastisch verformbare Kunststoffe, die häufig in der Fahrradindustrie als Federelemente verwendet werden. Sie kommen vor allem in kostengünstigen Federgabeln und Federsattelstützen zum Einsatz und tragen dazu bei, Stöße und Erschütterungen während der Fahrt zu dämpfen. Wenn du dich für ein Fahrrad in der Einstiegs- oder Freizeitklasse interessierst, wirst du Elastomere häufig in der Federung finden.
Ein Elastomer ist ein Material, das sich bei Krafteinwirkung verformen kann, aber nach Wegfall der Belastung in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. Diese Eigenschaft macht Elastomere ideal für einfache Federungssysteme. Im Gegensatz zu komplexeren Federungsarten wie Luft- oder Stahlfedern sind Elastomere leichter, günstiger und benötigen weniger Wartung.
Elastomere werden in der Fahrradtechnik vor allem in den folgenden Komponenten genutzt:
Vorteile | Nachteile |
---|---|
Günstige Herstellung | Begrenzte Federwirkung im Vergleich zu Luft- oder Stahlfedern |
Wartungsarm und robust | Starre Federcharakteristik, weniger Anpassungsmöglichkeiten |
Leicht und kompakt | Können bei sehr niedrigen oder hohen Temperaturen an Leistungsfähigkeit verlieren |
Im Vergleich zu anderen Federungssystemen bieten Elastomere eine solide Lösung für Einsteigerfahrräder, sind jedoch weniger leistungsstark:
Merkmal | Elastomer | Luftfederung | Stahlfederung |
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Preis | Sehr günstig | Mittel bis hoch | Mittel |
Wartung | Gering | Hoch | Mittel |
Einstellbarkeit | Gering | Hoch | Mittel |
Komfort | Mittel | Hoch | Hoch |
Elastomer-basierte Federungen sind vor allem für Freizeitfahrer und Einsteiger geeignet. Sie eignen sich ideal, wenn du ein Fahrrad suchst, das in erster Linie für den Stadtverkehr, leichtere Touren oder kurze Strecken genutzt wird. Wenn du Wert auf maximale Performance und Anpassbarkeit legst, solltest du jedoch auf komplexere Federungssysteme zurückgreifen.